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Mit Liedern stark für eine bessere Welt Kinder des AWO-Singkreises Flöthe sprachen mit AWO-Vertretern über Probleme dieser Welt
„Lasst uns nicht noch
mehr Geschöpfe verlieren. Der Mensch bedroht alle anderen Wesen“, heißt es in einem Lied, das den achtjährigen Vincent sehr betroffen machte. Vincent besucht, wie auch Helena und Angelina, den
AWO-Kinder- Singkreis in Flöthe. Lieder wie das genannte gaben ihnen den Anstoß, sich über die Umweltverschmutzung und die katastrophale Lage vieler Menschen in Afrika Gedanken zu machen.
Seit
vielen Jahren singen die Kinder in ihrem Singkreis ein Umweltlied, das vom Sterben der Robben an der Nordsee handelt. Bewusstheit für den Erhalt der Erde weckte bei den Kindern auch der Friedenskanon
„Nach dieser Erde“ von Gerd Kern. Wie es um Kinder in Afrika steht, erfuhren die Mädchen und Junge aus einem speziellen Afrikalied. Doch nicht nur gesungen wird im AWO-Singkreis Kinder aus Flöthe.
Über die Fragen, die die Kinder bewegen, sprachen sie kürzlich mit René Heiduk von der AWO-Wolfenbüttel, Monika Fischer aus Klein Flöthe und der 1. Vorsitzenden der AWO Flöthe, Anneliese Perkampus. Über
das Leben früher und heute sprachen die Kinder und suchten nach Gründen, warum in einigen Ländern Menschen an Hunger sterben und es anderswo viele reiche Menschen gibt. Gemeinsam mit den Großen
überlegten sie, wie auf der Welt Notstände und Probleme entstehen. Die Menschen müssen sich gegenseitig helfen, um gegen Ungerechtigkeit vorzugehen, schlugen die Kinder als einen Weg vor. Die Großen in
der Gesprächsrunde beeindruckte besonders das starke Gerechtigkeitsempfinden der Kinder. „Kinder bemerken sehr schnell, wo Unrecht regiert. Mit Liedern und ihrer Stimme in solchen Diskussionsrunden wie
kürzlich in Flöthe zeigen sie, dass sie unsere Zukunft sind. Wir sollten diese Stimme der Zukunft wahrnehmen“, resümierte Anneliese Perkampus.
Der AWO-Singkreis Flöthe absolviert regelmäßig
Auftritte und unternimmt Ausflüge.
Interessierte Kinder melden sich direkt bei:
Anneliese Perkampus, Tel. 05339 – 879.
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